Hallo Ihr Lieben,
heute haben wir Vilnius, die Hauptstadt Litauens erkundet und ich bin ganz bezaubert, weil Litauen und Polen eine enge
Geschichte verbindet. Der polnische Dichter Adam Mickewicz wird hier wie ein
Nationalheld verehrt. Außerdem gibt’s tolle gotische und barocke Kirchen, da die Litauer katholisch sind. Aber
ausgerechnet eine orthodoxe Kirche – die Hl. Geist Kirche – habe ich ins Herz
geschlossen. Für die schöne Grün-Rot-Komposition innen habe ich mich über das
Foto-Verbot hinweggesetzt. Nur für euch natürlich;-)
Auch das Tor zur Morgenröte mit
der Schwarzen Madonna hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen.Kulinarisch komme ich
hier voll auf meine Kosten. Kalte Rote-Beete-Suppe und mit Fleisch gefüllte
Kartoffelklöße, fast wie bei Mama zuhause. Die fühlt sich hier übrigens sauwohl,
weil sie Polnisch sprechen kann und sie jeder versteht. Gesprochen werden hier
Litauisch, Russisch, Polnisch, Englisch und früher auch Jiddisch – Vilnius ist ein
europäischer Melting-Pot.
Die Einheimischen sind
freundlich, aufmerksam: ich habe Denis mit seinem Sohn Libertas kennengelernt,
bin eine Runde mit dem City-Bike gefahren und habe mein Wunschautokennzeichen gefunden;-).
Was das Stadtbild noch so perfekt macht, ist die fehlende Werbung. Das Auge
kann sich also voll auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.Am Nachmittag haben wir noch die Burg von Trakai besucht, die mit der von Malborg nicht konkurrieren kann. Die Ähnlichkeiten dieses Landstrichs mit den Mazuren sind verblüffend und mein Papa hat mir gleich den Jagiellonen-Hintergrund von Polen und Litauen erläutert und damit die Burgszenerie belebt. Danke dafür!







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