Mittwoch, 20. August 2014

Vilnius - ein europäischer Meltingpot



Hallo Ihr Lieben,
heute haben wir Vilnius, die Hauptstadt Litauens erkundet und ich bin ganz bezaubert, weil Litauen und Polen eine enge Geschichte verbindet. Der polnische Dichter Adam Mickewicz wird hier wie ein Nationalheld verehrt. Außerdem gibt’s tolle gotische und barocke  Kirchen, da die Litauer katholisch sind. Aber ausgerechnet eine orthodoxe Kirche – die Hl. Geist Kirche – habe ich ins Herz geschlossen. Für die schöne Grün-Rot-Komposition innen habe ich mich über das Foto-Verbot hinweggesetzt. Nur für euch natürlich;-) 
Auch das Tor zur Morgenröte mit der Schwarzen Madonna hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen.Kulinarisch komme ich hier voll auf meine Kosten. Kalte Rote-Beete-Suppe und mit Fleisch gefüllte Kartoffelklöße, fast wie bei Mama zuhause. Die fühlt sich hier übrigens sauwohl, weil sie Polnisch sprechen kann und sie jeder versteht. Gesprochen werden hier Litauisch, Russisch, Polnisch, Englisch und früher auch Jiddisch – Vilnius ist ein europäischer Melting-Pot.
Die Einheimischen sind freundlich, aufmerksam: ich habe Denis mit seinem Sohn Libertas kennengelernt, bin eine Runde mit dem City-Bike gefahren und habe mein Wunschautokennzeichen gefunden;-). Was das Stadtbild noch so perfekt macht, ist die fehlende Werbung. Das Auge kann sich also voll auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.
Am Nachmittag haben wir noch die Burg von Trakai besucht, die mit der von Malborg nicht konkurrieren kann. Die Ähnlichkeiten dieses Landstrichs mit den Mazuren sind verblüffend und mein Papa hat mir gleich den Jagiellonen-Hintergrund von Polen und Litauen erläutert und damit die Burgszenerie belebt. Danke dafür!













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